Offizielle Internet-Präsentation des Weinguts St. URBANS-HOF in Leiwen an der Mosel.


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LEIWENER LAURENTIUSLAY

Nicht weit vom St. Urbans-Hof, auf der gegenüberliegenden Flussseite, ragt sie steil aus der Mosel, die Spitzenlage Leiwener Laurentiuslay. Sie zeigt nach Südwesten, ihre — teils sehr alten, wurzelechten — Reben bekommen abends lange Sonne.

Schon mehr als 100 Jahre gehört ein Teil der Parzellen zum Besitz der Familie Weis. Ihren Namen verdankt die Lage der St.-Laurentius-Kapelle auf dem Scheitel des Weinbergs. Und dem hier gebräuchlichen Wort „Lay“ für „Schiefer“.

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Bild: Leiwener Laurentiuslay.

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Denn der Boden hier ist dunkler, stark verwitterter, toniger Schiefer, der eine regelrecht fette, ölige Konsistenz hat. Er speichert die Hitze der heißen Sonnentage und gibt den Reben auch in kühleren Nächten die nötige Wärme für ihr Wachstum.

Den Trauben verleiht er die typische mineralische Note. Im Juli ist es so heiß, dass die Arbeit in der Lage nur am frühen Morgen erträglich ist. In diesem Klima reifen die Trauben sehr früh und stark, mit hohen Mostgewichten. Es sind oft sehr kräftige, geschmacksintensive Weine höheren Prädikates, die zu barocken Speisen hervorragend munden.

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Auch wenn der kräftigere Alkoholgehalt und die feinere Säure der Weine an südlichere Weinbaugebiete wie das Elsass oder die Wachau denken lassen, verraten die elegante Art und die doch feinere Säure deutlich ihre Moselherkunft. Die Restsüße der Weine aus der Laurentiuslay ist dem Lagencharakter entsprechend niedrig gehalten — auch das gehört auf dem St. Urbans-Hof zur herkunftsorientierten Weinbereitung.

Die Weine sind vollmundig, gehaltvoll und würzig. Ihre Aromatik erinnert an braune Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskat, an Orangenschale, Grapefruit und Quitte.



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